Kölner Stadtschreiber

Streifzüge im Schatten des Doms

Autor: Bernd Vielhaber (Seite 2 von 14)

Der Hambacher Forst ist nicht zu retten

Ein Kommentar von Unkas (Text) Beim Kampf um den Hambacher Forst geht es schon längst nicht mehr nur um Klimapolitik, sondern vor allem auch darum, wie der Staat und die ihn beeinflussenden Konzern-Lobbyisten mit dem sogenannten Souverän, dem Wähler, also den Bürgerinnen und Bürgern, umgehen. 

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Hass muss sein

„Die Hölle, das sind die anderen.“ An dieses Zitat aus dem Drama „Geschlossene Gesellschaft“ von Jean-Paul Sartre musste ich letztens bei der Demo auf dem Roncalliplatz denken. Thema: Gegen rechts und für Flüchtlinge willkommen.

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Der Obelisk des Tutankhamun

KOMMENTAR. Seit Anfang Juli 2017 steht in der Mitte des Kreisverkehrs Breslauer Platz/Ecke Johannisstraße ‑ auf der Rückseite des Kölner Hauptbahnhofs also ‑ ein Obelisk, ein Kunstwerk, das von der Mehrzahl der hiesigen Bürgerinnen und Bürger konsequent nichtmals ignoriert wird.

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Leben ist eine gute Art zu sterben

Schon seit Stunden sitze ich auf der Kante meines Bettes und starre auf die Wand direkt vor mir, nur eine Armlänge entfernt. Zwar ist es Nacht, aber hier ist es nie wirklich dunkel und auch nie wirklich still. Die beiden Kollegen, die sich mit mir das Drei-Betten-Zimmer teilen, schnarchen um die Wette, doch es gelingt ihnen nicht, damit das Surren und leise Fiepen der medizinischen Geräte, an die sie angeschlossen sind, zu überstimmen.

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Schwer zu sagen

Bei uns im Haus wohnt seit Neuestem – also gerade mal seit zwei Jahren – eine junge Familie. Frau, Mann, Tochter. Die Kleine ist etwa fünf Jahre alt.

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Unser schönes, sauberes Land

Ja nee, ist klar: Der Kölner an sich ist multikulti und super tolerant. Das ist die offizielle Version, ausgegeben von denen, die ein wirtschaftliches Interesse an den internationalen Besuchern der Domstadt haben, und besungen von denen, die ein wirtschaftliches Interesse an der Zweitverwertung der erstgenannten Interessen haben. Im Kölner Alltag schaut das leider nicht selten anders aus. Die folgende Begebenheit ist nur ein Beispiel für viele Erlebnisse in diesem Zusammenhang.

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Aus dem Tagebuch eines Taugenichts

Liebes Tagebuch,

was für ein großartiger Tag das doch heute mal wieder war! Er begann mit einem zarten Sonnenaufgang, für den ich mir gern den Schlaf aus den Augen rieb. Die Luft roch nach frischem Grün, der Klang des Lebens schmeichelte meinen Ohren, das Licht floss weich in meine Pupillen. Das Herz schlug ruhig und stark.

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