Kölner Stadtschreiber

Streifzüge im Schatten des Doms

Autor: Bernd Vielhaber (Seite 3 von 17)

Lass es bimmeln!

Oft sitze ich in der Straßenbahn und kann beim besten Willen nicht verstehen, warum es nicht weitergeht. Die Signale stehen auf freie Fahrt, kein Fahrerwechsel, die Türen sind verschlossen, alles funktioniert – aber die Bahn fährt nicht los. Der Fluch der KVB.

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Wo ist all der Spaß geblieben, den wir früher einmal hatten?

Vor Aids und Tschernobyl. Vor dem sauren Regen und dem Waldsterben, vor der Plastikvermüllung der Meere, vor Parship, Vladimir Putin und Donald Trump? Das Leben hat früher doch eigentlich Spaß gemacht, oder?

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seiLeise geht „Laut“

PORTRÄT. Unter dem Pseudonym seiLeise ist der gebürtige Kölner Tim Ossege (*1984) gegenwärtig einer der interessantesten und umtriebigsten Straßenkünstler der Domstadt. 

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Kiffer in der Tiefgarage

In vielen Kölner Wohnanlagen gehört es zum guten Ton, dass die Nachbarn einander nicht persönlich kennen. Oder dass sie zumindest so tun, als wären sie einander fremd. Man will ja niemandem zu nahe treten. Bedauerlicherweise bleibt so das menschliche Bedürfnis nach Austausch unbefriedigt.

Aber wozu gibt es denn Facebook-Gruppen in allen Kölner Stadtteilen?

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Dat bruch Zigg

Gastbeitrag von El Vira Scheider.

Letztens kohm minge Mann zo mir. Hä meent, isch sull misch doch ens jett mie für de Jesellschaff un für Politik interessere. Immer nur koche, minge Jaade un de Norbarschaff, datt wör ett jo och nit. Hann isch mir jedach, eijentlisch hätt hä jo räsch, und han misch dann och ens jett schlau jemaat, watt in dä Welt esu loss es.

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Die Spiegelscherbe

Ein Kölner Pfandpirat durchstöbert auf der Suche nach Leergut die Mülltonnen. Als er dabei in die Scherbe eines zerbrochenen Spiegels blickt, wird er ganz bleich und stammelt: „Leck misch en dr Täsch, ne Duude!“

Er eilt zur nächsten Polizeiwache und meldet: „Ich han ene Duude jefunge. En dr dritte Tonn am Roodhusplaatz. Joht ens dohin luure!“

Die Polizisten fahren sofort zum Rathausplatz und inspizieren die bezeichnete Mülltonne. Einer der Beamten öffnet sie, blickt in die Spiegelscherbe und ruft erschrocken: „Öm Joddes Welle, dat es jo einer vun uns!“

Er nimmt die Scherbe als Beweismittel mit, vergisst sie aber in seiner Jackentasche.

Daheim durchwühlt seine Tochter die Jacke nach einem Kamellchen, findet die Scherbe, blickt hinein und ruft: „Mamm, dr Papp hät ene Fründin!“

Die Mutter eilt herbei, schaut in den Spiegel und ruft entsetzt: „Un wat för en Schabrack dat es!“

Text: Traditional; Überarbeitung: -bevi

 

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„Da fährt der doch einfach los!“

Zugegeben: Es gibt unzählige Gründe, die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) zu hassen wie die Pest und lieber mit dem Fahrrad zu fahren oder zu Fuß zu gehen. Besonders dann, wenn du wegen eines Termins pünktlich sein willst. Auf der anderen Seite gibt es kaum ein Biotop in Köln, in dem es mehr menschelt als in den Bussen und Bahnen des städtischen Linienverkehrs.

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