Kölner Stadtschreiber

Streifzüge im Schatten des Doms

Autor: Bernd Vielhaber (Seite 4 von 18)

Es ist etwas geschehen

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Als ich meine Wohnung betrat, blinkte der Anrufbeantworter. Die Nummer auf dem Display kannte ich nicht, und es meldete sich auch niemand, nachdem ich den Wiedergabeknopf betätigt hatte. Stattdessen hörte ich Geräusche im Hintergrund, zwei heftig streitende Stimmen, deren Worte ich nicht verstand, Möbel wurden umgeworfen, Glas zerbrach, ein Schrei, die Stimme einer Frau: Dann war es plötzlich still. Eine Stille, die so abrupt und umfassend war, dass sie wie Lärm auf mich wirkte.

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E Huh op de Kölsche Müllavfuhr!

Se sin wohre Helde des Alldaachs. Nevve Füürwehrlück, Rettungssanidätern un Bäckereifachverkäuferinne jehüre se ze dä Metminsche, dere Tätischkeit isch am mieste wäätschätze.

He kütt dat längs üvverfällje Lobleed op de Junge vun dr Müllavfuhr.

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Die Spiegelscherbe

Ein Kölner Pfandpirat durchstöbert auf der Suche nach Leergut die Mülltonnen. Als er dabei in die Scherbe eines zerbrochenen Spiegels blickt, wird er ganz bleich und stammelt: „Leck misch en dr Täsch, ne Duude!“

Er eilt zur nächsten Polizeiwache und meldet: „Ich han ene Duude jefunge. En dr dritte Tonn am Roodhusplaatz. Joht ens dohin luure!“

Die Polizisten fahren sofort zum Rathausplatz und inspizieren die bezeichnete Mülltonne. Einer der Beamten öffnet sie, blickt in die Spiegelscherbe und ruft erschrocken: „Öm Joddes Welle, dat es jo einer vun uns!“

Er nimmt die Scherbe als Beweismittel mit, vergisst sie aber in seiner Jackentasche.

Daheim durchwühlt seine Tochter die Jacke nach einem Kamellchen, findet die Scherbe, blickt hinein und ruft: „Mamm, dr Papp hät ene Fründin!“

Die Mutter eilt herbei, schaut in den Spiegel und ruft entsetzt: „Un wat för en Schabrack dat es!“

Text: Traditional; Überarbeitung: -bevi

 

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„Da fährt der doch einfach los!“

Zugegeben: Es gibt unzählige Gründe, die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) zu hassen wie die Pest und lieber mit dem Fahrrad zu fahren oder zu Fuß zu gehen. Besonders dann, wenn du wegen eines Termins pünktlich sein willst. Auf der anderen Seite gibt es kaum ein Biotop in Köln, in dem es mehr menschelt als in den Bussen und Bahnen des städtischen Linienverkehrs.

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Ein Hoch auf die Kölner Müllabfuhr!

Sie sind wahre Helden des Alltags. Neben Feuerwehrleuten, Rettungssanitätern und Bäckereifachverkäuferinnen gehören sie zu den Mitmenschen, deren Tätigkeit ich am meisten wertschätze. Hier kommt das längst überfällige Loblied auf die Jungs von der Müllabfuhr!

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„Altenpflege ist ein toller Beruf“

Nils (24) absolviert in Köln eine Ausbildung zum examinierten Altenpfleger. Wie die meisten anderen in dieser Branche ist auch er „reingerutscht und hängengeblieben“. Aber inzwischen ist er glücklich, seinen Traumberuf gefunden zu haben. Im Gespräch mit ihm lerne ich, was sich zur Verbesserung der Altenpflege in unserer Gesellschaft ändern müsste.

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Der Nüssenberger Busch

REPORTAGE. Aktuell gehe ich den Kölnpfad zum zweiten Mal – diesmal in umgekehrter Richtung. Mit dabei, wie schon beim ersten Mal, ein guter Freund, weil: Alleine macht so etwas ja nur halb so viel Spaß.

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