Kölner Stadtschreiber

Streifzüge im Schatten des Doms

Autor: Bernd Vielhaber (Seite 7 von 14)

Und das nicht nur zur Weihnachtszeit

SATIRE. In der Weihnachtszeit, wenn alle Vorbereitungen getroffen sind und der Stress einer allgemeinen Besinnlichkeit bei reichhaltigem Essen in der warmen Stube weicht, ist es angebracht, auch einmal an die zu denken, mit denen es das Schicksal nicht so gut gemeint hat.

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Social Cappuccino

Guten Morgen allerseits! Habe vorgestern einen Cappuccino getrunken und total vergessen, dass man eigentlich erst ein Foto davon machen und es posten muss. Nach inzwischen über einem Jahr auf Social Media bin ich immer noch ziemlich schusselig, das muss ich zugeben.

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Rolltreppen in die richtige Richtung

Bei den Kölner Verkehrsbetrieben gehören Rolltreppen, die in beide Richtungen laufen können, schon längst zum Standard. Das Tolle daran: Sie sparen Platz und Energie. Ob es gerade hinauf- oder hinabgeht, ist an Leuchtsymbolen zu erkennen: Ein weißer Pfeil auf blauem Grund, wenn die Treppe in die richtige Richtung läuft. Aber was ist denn eigentlich die richtige Richtung?

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Kommunikation auf höchstem Niveau

Durch die gezielte Auslassung von Präpositionen und den souveränen Verzicht auf redundante Satzteile lässt sich viel wertvolle Atemluft einsparen. Dass diese Maßnahmen den Informationsgehalt zwischenmenschlicher Kommunikation kaum merklich schmälern, durfte ich neulich in der Straßenbahn beobachten.

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Lieber eine Leiche

Ist schon klar: Gewohnheitsmäßig Zigaretten zu rauchen ist unter allen Gesichtspunkten der Vernunft betrachtet derartig bescheuert, dass es schon einer gehörigen Portion Galgenhumor bedarf, wenn man es trotzdem macht. Dass dieser aber einer gewissen Gewöhnung bedarf, zeigt folgende kleine Begebenheit.

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Der Kölner Stadtschreiber Gottfried Hagen

PORTRÄT.  Gottfried Hagen war unter anderem Schulmeister, Rechtsgelehrter, Dechant und nicht zuletzt Stadtschreiber von Köln. Mit seiner berühmten „Reimchronik“, die als Meilenstein in der Kölner Literaturgeschichte gilt, hat er vielleicht mehr als jeder andere das Bild geprägt, das die Welt von Köln und die Kölschen von sich und ihrer Stadt haben.

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Der Kölner Stadtschreiber Gottfried Hagen – Teil 2

Gleich zu Beginn der Hinweis, dass die Quellenlage in Bezug auf die Vita von Gottfried Hagen äußerst dürftig ist. Dies ist einer Krankheit geschuldet, die während des Mittelalters in Europa ganz allgemein grassierte. Hatte die Kirche, die zu der Zeit vor allem auch weltliche Macht war, doch die Parole ausgegeben, Schreiben sei Teufelswerk. Den meisten Menschen galt es sogar als ehrenrührig, lesen und schreiben zu können. Einzig die lateinische Sprache, der Code der Bibel, stellte eine Ausnahme dar. In diesem Buch war schon alles der Niederschrift Würdige gesagt worden.

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