Kölner Stadtschreiber

Streifzüge im Schatten des Doms

Kategorie: Blog

Der Obelisk des Tutankhamun

Seit Anfang Juli 2017 steht in der Mitte des Kreisverkehrs Breslauer Platz/Ecke Johannisstraße ‑ auf der Rückseite des Kölner Hauptbahnhofs also ‑ ein Obelisk, ein Kunstwerk, das von der Mehrzahl der hiesigen Bürgerinnen und Bürger konsequent nichtmals ignoriert wird.

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Leben ist eine gute Art zu sterben

Schon seit Stunden sitze ich auf der Kante meines Bettes und starre auf die Wand direkt vor mir, nur eine Armlänge entfernt. Zwar ist es Nacht, aber hier ist es nie wirklich dunkel und auch nie wirklich still. Die beiden Kollegen, die sich mit mir das Drei-Betten-Zimmer teilen, schnarchen um die Wette, doch es gelingt ihnen nicht, damit das Surren und leise Fiepen der medizinischen Geräte, an die sie angeschlossen sind, zu überstimmen.

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Mein Treffen mit Ansgar in Langerwehe

Weil mein Freund Ansgar in Stolberg wohnt, sehen wir uns nur sehr selten. Das ist schade, denn so gute Freunde wie wir wollen eigentlich öfter beisammen sein. Vor einiger Zeit hatten wir uns zu einem Treffen – sozusagen auf halber Strecke zwischen Stolberg und Köln – in Langerwehe verabredet. Warum das in die Hose gegangen ist, hat Ansgar in seinem wunderbaren Beitrag „Mein Nicht-Treffen mit Bernd“ ausführlich geschildert.

Letzten Freitag haben wir das dann nachgeholt, unser Treffen in Langerwehe. Hier nun einige Impressionen aus einem Örtchen in der Voreifel, von dem ich die meiste Zeit meines Lebens gar nicht wusste, dass es das überhaupt gibt.

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Des Schneiders Weib

Der Herr möge mir verzeihen, wenn es nicht recht ist, was ich tun werde. Aber ich halte es nun einmal für Teufelswerk, dieses nächtliche Treiben der Geister in unserer heiligen Stadt. Steht denn nicht in der Bibel geschrieben, dass der Mensch das Brot im Schweiße seines Angesichtes verdienen soll? Ist das nicht Gottes Auftrag?

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Et hät noch immer jot jejange

Die drei wichtigsten Artikel des kölschen Grundgesetzes lauten:

  • Et es, wie et es.
  • Et kütt, wie et kütt.
  • Et hät noch immer jot jejange.

Bedeuten sie, dass die Kölner hoffungslos wirklichkeitsfremd sind? Im Gegenteil!

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Social Cappuccino

Guten Morgen allerseits! Habe vorgestern einen Cappuccino getrunken und total vergessen, dass man eigentlich erst ein Foto davon machen und es posten muss. Nach inzwischen über einem Jahr auf Social Media bin ich immer noch ziemlich schusselig, das muss ich zugeben.

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Antwort auf ein Stellenangebot

Auf dem Kölner Stellenmarkt tummeln sich viele Unternehmen auf der Suche nach Menschen, die für sie arbeiten sollen. Welchem davon werde ich mein Vertrauen schenken? Wem werde ich das Einzige geben, das nur ich allein anzubieten habe: meine Arbeit? Du siehst: Ein „Arbeitgeber“ wie ich hat es auch nicht leicht. Aber irgendwann muss eine Entscheidung getroffen werden.

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