Kölner Stadtschreiber

Streifzüge im Schatten des Doms

Kategorie: Blog

Saualända, so sind se!

Bin am Wochenende mal wieder „in der Heimat“ gewesen und durch die Straßen unseres Dorfes gestreunt.

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Es ist etwas geschehen

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Als ich meine Wohnung betrat, blinkte der Anrufbeantworter. Die Nummer auf dem Display kannte ich nicht, und es meldete sich auch niemand, nachdem ich den Wiedergabeknopf betätigt hatte. Stattdessen hörte ich Geräusche im Hintergrund, zwei heftig streitende Stimmen, deren Worte ich nicht verstand, Möbel wurden umgeworfen, Glas zerbrach, ein Schrei, die Stimme einer Frau: Dann war es plötzlich still. Eine Stille, die so abrupt und umfassend war, dass sie wie Lärm auf mich wirkte.

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E Huh op de Kölsche Müllavfuhr!

Se sin wohre Helde des Alldaachs. Nevve Füürwehrlück, Rettungssanidätern un Bäckereifachverkäuferinne jehüre se ze dä Metminsche, dere Tätischkeit isch am mieste wäätschätze.

He kütt dat längs üvverfällje Lobleed op de Junge vun dr Müllavfuhr.

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Die Spiegelscherbe

Ein Kölner Pfandpirat durchstöbert auf der Suche nach Leergut die Mülltonnen. Als er dabei in die Scherbe eines zerbrochenen Spiegels blickt, wird er ganz bleich und stammelt: „Leck misch en dr Täsch, ne Duude!“

Er eilt zur nächsten Polizeiwache und meldet: „Ich han ene Duude jefunge. En dr dritte Tonn am Roodhusplaatz. Joht ens dohin luure!“

Die Polizisten fahren sofort zum Rathausplatz und inspizieren die bezeichnete Mülltonne. Einer der Beamten öffnet sie, blickt in die Spiegelscherbe und ruft erschrocken: „Öm Joddes Welle, dat es jo einer vun uns!“

Er nimmt die Scherbe als Beweismittel mit, vergisst sie aber in seiner Jackentasche.

Daheim durchwühlt seine Tochter die Jacke nach einem Kamellchen, findet die Scherbe, blickt hinein und ruft: „Mamm, dr Papp hät ene Fründin!“

Die Mutter eilt herbei, schaut in den Spiegel und ruft entsetzt: „Un wat för en Schabrack dat es!“

Text: Traditional; Überarbeitung: -bevi

 

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Des Schneiders Weib

Der Herr möge mir verzeihen, wenn es nicht recht ist, was ich tun werde. Aber ich halte es nun einmal für Teufelswerk, dieses nächtliche Treiben der Geister in unserer heiligen Stadt. Steht denn nicht in der Bibel geschrieben, dass der Mensch das Brot im Schweiße seines Angesichtes verdienen soll? Ist das nicht Gottes Auftrag?

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Social Cappuccino

Guten Morgen allerseits! Habe vorgestern einen Cappuccino getrunken und total vergessen, dass man eigentlich erst ein Foto davon machen und es posten muss. Nach inzwischen über einem Jahr auf Social Media bin ich immer noch ziemlich schusselig, das muss ich zugeben.

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Antwort auf ein Stellenangebot

Auf dem Kölner Stellenmarkt tummeln sich viele Unternehmen auf der Suche nach Menschen, die für sie arbeiten sollen. Welchem davon werde ich mein Vertrauen schenken? Wem werde ich das Einzige geben, das nur ich allein anzubieten habe: meine Arbeit? Du siehst: Ein „Arbeitgeber“ wie ich hat es auch nicht leicht. Aber irgendwann muss eine Entscheidung getroffen werden.

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