Kölner Stadtschreiber

Streifzüge im Schatten des Doms

Kategorie: Gastbeitrag (Seite 1 von 2)

Der Hambacher Forst ist nicht zu retten

Ein Kommentar von Unkas (Text) Beim Kampf um den Hambacher Forst geht es schon längst nicht mehr nur um Klimapolitik, sondern vor allem auch darum, wie der Staat und die ihn beeinflussenden Konzern-Lobbyisten mit dem sogenannten Souverän, dem Wähler, also den Bürgerinnen und Bürgern, umgehen. 

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Mein Nicht-Treffen mit Bernd

Mein Nicht-Treffen mit Bernd sollte eigentlich ein Treffen mit Bernd werden. Das Datum war klar – Freitag, 27. Juli 2018. Die Uhrzeit war klar. Der Ort war klar. Langerwehe, Voreifel, Bahnhof. Alles war klar. Und alles hätte gutgehen können. Tat es aber nicht.

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Hartzlichkeiten

Ein Spiel mit Worten (Text: Aidu K.)

Ich liebe das Spiel mit Worten. In Hartz steckt das Wort „zart“. An Hartz IV ist nichts zart. Das System ist eher grob, mitleidlos gegenüber Kunden und Mitarbeitern. Eine Mangelverwaltung, in der Zahlen zählen, es an Zeit für die wirklichen Aufgaben fehlt und die Kunden – angesichts der Zustände eine euphemistische Bezeichnung – mehr mit ihrem Mangel beschäftigt sind, als mit dem, was sie können. Denn das, was sie können, zählt nur, wenn sie damit eine Arbeit finden, die sie aus dem Leistungsbezug bringt.

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Brauchtum oder Ballermann: Die zwei Gesichter des Karnevals

Eine Reportage von Özge Kabukcu (Text & Fotos)

Mit dem Beginn der „tollen Tage“ steht am Rhein die Welt auf dem Kopf. Die Jecken feiern bereits am 11.11. um 11.11 Uhr den Auftakt der fünften Jahreszeit. Karneval ist längst nicht mehr nur Brauchtum. Die Rede ist von einer Art Ballermannisierung des Fasteleers. Doch was genau steckt hinter all dem? Ein Blick hinter die Kulissen offenbart Erstaunliches.

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Jutta Schulte, die „Pennerfütterin“

Vorurteile und die Kälte in unseren Herzen nehmen ebenso zu wie die Armut in unserer Bevölkerung. Und  längst sind nicht mehr nur Obdachlose betroffen. Jutta Schulte macht etwas dagegen: Alle 14 Tage steht sie am Domforum und kocht für die Armen unserer reichen Gesellschaft.
Kommentar von Cornelia Bremer

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Die Körnerstraße – Ein Paradebeispiel für das neue Ehrenfeld

Ein Veedelporträt von Monika Rosenbaum (Text & Fotos)

Den größten Teil meines Lebens, und das sind jetzt schon fast 50 Jahre, war die Körnerstraße für mich immer nur die Haltestelle, an der ich aussteigen musste, um nach Hause zu kommen. Zuerst fuhr die Bahn noch überirdisch, ab 1989 dann unterirdisch. Seit diesem Zeitpunkt hat sich in Ehrenfeld einiges verändert.

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Das Helfer-Dilemma

Von Sharon Beatty

Es ist 8:30h, ich laufe zur Arbeit. Das ist morgens ein schöner Weg. Durch die Nebenstraßen von Ehrenfeld, entlang der leeren Spielplätze und sporadischen Sperrmüllhaufen. Heute stehen die Mülltonnen draußen. Mittwoch ist Abholtag.

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