Kölner Stadtschreiber

Streifzüge im Schatten des Doms

Kategorie: Meinung (Seite 1 von 4)

Ein Hoch auf die Kölner Müllabfuhr!

Sie sind wahre Helden des Alltags. Neben Feuerwehrleuten, Rettungssanitätern und Bäckereifachverkäuferinnen gehören sie zu den Mitmenschen, deren Tätigkeit ich am meisten wertschätze. Hier kommt das längst überfällige Loblied auf die Jungs von der Müllabfuhr!

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Der Hambacher Forst ist nicht zu retten

Ein Kommentar von Unkas (Text) Beim Kampf um den Hambacher Forst geht es schon längst nicht mehr nur um Klimapolitik, sondern vor allem auch darum, wie der Staat und die ihn beeinflussenden Konzern-Lobbyisten mit dem sogenannten Souverän, dem Wähler, also den Bürgerinnen und Bürgern, umgehen. 

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Hass muss sein

„Die Hölle, das sind die anderen.“ An dieses Zitat aus dem Drama „Geschlossene Gesellschaft“ von Jean-Paul Sartre musste ich letztens bei der Demo auf dem Roncalliplatz denken. Thema: Gegen rechts und für Flüchtlinge willkommen.

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Der Obelisk des Tutankhamun

KOMMENTAR. Seit Anfang Juli 2017 steht in der Mitte des Kreisverkehrs Breslauer Platz/Ecke Johannisstraße ‑ auf der Rückseite des Kölner Hauptbahnhofs also ‑ ein Obelisk, ein Kunstwerk, das von der Mehrzahl der hiesigen Bürgerinnen und Bürger konsequent nichtmals ignoriert wird.

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Haus Belvedere

KOMMENTAR. Eine Gesellschaft entscheidet von Fall zu Fall, welche ihrer Kulturdenkmäler sie pflegt und welche nicht. Wenn das auf demokratische Weise geschieht, ist das in Ordnung. Denkmalpflege kostet nun mal Geld, und das wird vor allem in Bereichen benötigt, die der Gestaltung der Zukunft gehören: Infrastruktur, Bildung, Gesundheitsversorgung etc. Aber wenn eine Gesellschaft eine Entscheidung getroffen hat und dann nichts gemacht wird, ist das doch irgendwie doof – oder?

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Wem gehört Köln eigentlich?

KOMMENTAR. Artikel 14 Absatz 2 des aktuell geltenden deutschen Grundgesetzes besagt: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Das Bundesverfassungsgericht hat in der Vergangenheit anschaulich gemacht, dass dies nicht für jedwedes Eigentum gilt, sehr wohl aber für solches, das von sozialer Relevanz ist.

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Hartzlichkeiten

Ein Spiel mit Worten (Text: Aidu K.)

Ich liebe das Spiel mit Worten. In Hartz steckt das Wort „zart“. An Hartz IV ist nichts zart. Das System ist eher grob, mitleidlos gegenüber Kunden und Mitarbeitern. Eine Mangelverwaltung, in der Zahlen zählen, es an Zeit für die wirklichen Aufgaben fehlt und die Kunden – angesichts der Zustände eine euphemistische Bezeichnung – mehr mit ihrem Mangel beschäftigt sind, als mit dem, was sie können. Denn das, was sie können, zählt nur, wenn sie damit eine Arbeit finden, die sie aus dem Leistungsbezug bringt.

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