Kölner Stadtschreiber

Streifzüge im Schatten des Doms

Kategorie: Meinung (Seite 1 von 3)

Dat bruch Zigg

Gastbeitrag von El Vira Scheider.

Letztens kohm minge Mann zo mir. Hä meent, isch sull misch doch ens jett mie für de Jesellschaff un für Politik interessere. Immer nur koche, minge Jaade un de Norbarschaff, datt wör ett jo och nit. Hann isch mir jedach, eijentlisch hätt hä jo räsch, und han misch dann och ens jett schlau jemaat, watt in dä Welt esu loss es.

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Ein Hoch auf die Kölner Müllabfuhr!

Sie sind wahre Helden des Alltags. Neben Feuerwehrleuten, Rettungssanitätern und Bäckereifachverkäuferinnen gehören sie zu den Mitmenschen, deren Tätigkeit ich am meisten wertschätze. Hier kommt das längst überfällige Loblied auf die Jungs von der Müllabfuhr!

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Der Hambacher Forst ist nicht zu retten

Ein Kommentar von Unkas (Text) Beim Kampf um den Hambacher Forst geht es schon längst nicht mehr nur um Klimapolitik, sondern vor allem auch darum, wie der Staat und die ihn beeinflussenden Konzern-Lobbyisten mit dem sogenannten Souverän, dem Wähler, also den Bürgerinnen und Bürgern, umgehen. 

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Haus Belvedere

KOMMENTAR. Eine Gesellschaft entscheidet von Fall zu Fall, welche ihrer Kulturdenkmäler sie pflegt und welche nicht. Wenn das auf demokratische Weise geschieht, ist das in Ordnung. Denkmalpflege kostet nun mal Geld, und das wird vor allem in Bereichen benötigt, die der Gestaltung der Zukunft gehören: Infrastruktur, Bildung, Gesundheitsversorgung etc. Aber wenn eine Gesellschaft eine Entscheidung getroffen hat und dann nichts gemacht wird, ist das doch irgendwie doof – oder?

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Wem gehört Köln eigentlich?

KOMMENTAR. Artikel 14 Absatz 2 des aktuell geltenden deutschen Grundgesetzes besagt: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Das Bundesverfassungsgericht hat in der Vergangenheit anschaulich gemacht, dass dies nicht für jedwedes Eigentum gilt, sehr wohl aber für solches, das von sozialer Relevanz ist.

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Hartzlichkeiten

Ein Spiel mit Worten (Text: Aidu K.)

Ich liebe das Spiel mit Worten. In Hartz steckt das Wort „zart“. An Hartz IV ist nichts zart. Das System ist eher grob, mitleidlos gegenüber Kunden und Mitarbeitern. Eine Mangelverwaltung, in der Zahlen zählen, es an Zeit für die wirklichen Aufgaben fehlt und die Kunden – angesichts der Zustände eine euphemistische Bezeichnung – mehr mit ihrem Mangel beschäftigt sind, als mit dem, was sie können. Denn das, was sie können, zählt nur, wenn sie damit eine Arbeit finden, die sie aus dem Leistungsbezug bringt.

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So schmeckt der Frühling: Holunderblütengelee

HOMESTORY. Eigentlich wollte ich meinen Blog ja frei von Kochrezepten halten. Aber als ich nach meinem letzten Beutezug aus dem Vorgebirgspark zurückgekehrt war und in der Küche alle nötigen Utensilien für die Zubereitung von Holunderblütengelee zusammengestellt hatte, dachte ich: „Pfeif drauf! Die Welt hat ein Recht darauf, zu erfahren, was der Kölner Stadtschreiber am liebsten auf frische Brötchen mit guter Butter streicht!“

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