Kölner Stadtschreiber

Streifzüge im Schatten des Doms

Kategorie: Meinung (Seite 1 von 2)

Haus Belvedere

KOMMENTAR. Eine Gesellschaft entscheidet von Fall zu Fall, welche ihrer Kulturdenkmäler sie pflegt und welche nicht. Wenn das auf demokratische Weise geschieht, ist das in Ordnung. Denkmalpflege kostet nun mal Geld, und das wird vor allem in Bereichen benötigt, die der Gestaltung der Zukunft gehören: Infrastruktur, Bildung, Gesundheitsversorgung etc. Aber wenn eine Gesellschaft eine Entscheidung getroffen hat und dann nichts gemacht wird, ist das doch irgendwie doof – oder?

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Wem gehört Köln eigentlich?

KOMMENTAR. Artikel 14 Absatz 2 des aktuell geltenden deutschen Grundgesetzes besagt: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Das Bundesverfassungsgericht hat in der Vergangenheit anschaulich gemacht, dass dies nicht für jedwedes Eigentum gilt, sehr wohl aber für solches, das von sozialer Relevanz ist.

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Hartzlichkeiten

Ein Spiel mit Worten (Text: Aidu K.)

Ich liebe das Spiel mit Worten. In Hartz steckt das Wort „zart“. An Hartz IV ist nichts zart. Das System ist eher grob, mitleidlos gegenüber Kunden und Mitarbeitern. Eine Mangelverwaltung, in der Zahlen zählen, es an Zeit für die wirklichen Aufgaben fehlt und die Kunden – angesichts der Zustände eine euphemistische Bezeichnung – mehr mit ihrem Mangel beschäftigt sind, als mit dem, was sie können. Denn das, was sie können, zählt nur, wenn sie damit eine Arbeit finden, die sie aus dem Leistungsbezug bringt.

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Der Junge mit dem Apple

SCHMÄHSCHRIFT. Ein tolles Bild, nicht wahr? Das Motiv ist schlicht – und doch voller menschlicher und politischer Aussagekraft. Es spricht Gefühl und Intellekt gleichermaßen an und ist handwerklich sehr gut ausgeführt. So etwas nenne ich Kunst. 

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Die gute, echte kölsche Art – Eine Utopie

ESSAY. Die Klage darüber, dass Köln seine Eigenart verloren habe, ist inzwischen nahezu ein Jahrhundert alt. In letzter Zeit ist sie immer häufiger zu hören, meist von jenen, die sich selbst als Kölsche bezeichnen und stolz darauf sind, welche zu sein. Die gute, echte kölsche Art – so sagen sie – werde immer mehr zurückgedrängt, und bald werde es sie gar nicht mehr geben. 

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Schuld sind nur die Anderen!

KOMMENTAR. Stetig steigende Feinstaub- und CO2-Werte, Berge von Verpackungsmüll, durch Lieferwagen verstopfte Straßen, bankrotte Einzelhändler … Das ist nicht meine Schuld! Deine natürlich auch nicht. Aber außer uns beiden sind immer alle Anderen dafür verantwortlich!

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Jutta Schulte, die „Pennerfütterin“

Vorurteile und die Kälte in unseren Herzen nehmen ebenso zu wie die Armut in unserer Bevölkerung. Und  längst sind nicht mehr nur Obdachlose betroffen. Jutta Schulte macht etwas dagegen: Alle 14 Tage steht sie am Domforum und kocht für die Armen unserer reichen Gesellschaft.
Kommentar von Cornelia Bremer

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