Kölner Stadtschreiber

Streifzüge im Schatten des Doms

Kategorie: Meinung (Seite 1 von 2)

Der Junge mit dem Apple

SCHMÄHSCHRIFT. Ein tolles Bild, nicht wahr? Das Motiv ist schlicht – und doch voller menschlicher und politischer Aussagekraft. Es spricht Gefühl und Intellekt gleichermaßen an und ist handwerklich sehr gut ausgeführt. So etwas nenne ich Kunst. Stammt von NORT, einem Star der Streetart-Szene, dessen sehenswerte Bilder in Kölns Straßen leider viel zu selten zu finden sind.

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Die gute, echte kölsche Art – Eine Utopie

ESSAY. Die Klage darüber, dass Köln seine Eigenart verloren habe, ist inzwischen nahezu ein Jahrhundert alt. In letzter Zeit ist sie immer häufiger zu hören, meist von jenen, die sich selbst als Kölsche bezeichnen und stolz darauf sind, welche zu sein. Die gute, echte kölsche Art – so sagen sie – werde immer mehr zurückgedrängt, und bald werde es sie gar nicht mehr geben. 

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Schuld sind nur die Anderen!

KOMMENTAR. Stetig steigende Feinstaub- und CO2-Werte, Berge von Verpackungsmüll, durch Lieferwagen verstopfte Straßen, bankrotte Einzelhändler … Das ist nicht meine Schuld! Deine natürlich auch nicht. Aber außer uns beiden sind immer alle Anderen dafür verantwortlich!

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Die „Pennerfütterin“

Vorurteile und die Kälte in unseren Herzen nehmen ebenso zu wie die Armut in unserer Bevölkerung. Und  längst sind nicht mehr nur Obdachlose betroffen. Jutta Schulte macht etwas dagegen: Alle 14 Tage steht sie am Domforum und kocht für die Armen unserer reichen Gesellschaft.
Kommentar von Cornelia Bremer

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Kölner Oper und Schauspielhaus seit 2015 fertig!

GLOSSE. Ein Skandal von noch nicht absehbarem Ausmaß erschüttert das Kölner Rathaus. Offenbar ist die Sanierung von Kölner Oper und Schauspielhaus – jahrzehntelang das Aushängeschild der Rheinmetropole in Sachen Pfusch und Klüngel – bereits am 30. Oktober 2015 planmäßig abgeschlossen worden. Und nicht nur das: Mit 189 Millionen Euro Gesamtkosten waren die Baumaßnahmen rund 25 % billiger als ursprünglich veranschlagt. Wie kann es sein, dass dem Steuerzahler diese verstörenden Tatsachen so lange vorenthalten wurden?

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Kölner Sternsinger 2018

KOMMENTAR. Als ich ein Junge war, haftete der Ehre, ein Sternsinger zu sein, noch ein Hauch von Abenteuer und Freibeutertum an. Heute scheint es sich dabei eher um eine buchbare Dienstleistung im Rahmen der gesellschaftlichen Freiwilligenkultur zu handeln.

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Das passiert mir nicht noch einmal!

KOMMENTAR. Noch nie standen uns so viele Informationen über die Ursachen und Folgen unseres umweltzerstörenden Konsumverhaltens zur Verfügung wie heute. Nie zuvor hatten so viele Menschen Zugriff auf diese Informationen wie im gegenwärtigen digitalen Zeitalter. Jeder kann sich über alles informieren, die nötigen Schlüsse daraus ziehen und sich dann entsprechend verhalten. Plastik vermeiden zum Beispiel. Warum machen wir das eigentlich nicht?

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