Kölner Stadtschreiber

Streifzüge im Schatten des Doms

Kategorie: Meinung (Seite 2 von 4)

Wem gehört Köln eigentlich?

KOMMENTAR. Artikel 14 Absatz 2 des aktuell geltenden deutschen Grundgesetzes besagt: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Das Bundesverfassungsgericht hat in der Vergangenheit anschaulich gemacht, dass dies nicht für jedwedes Eigentum gilt, sehr wohl aber für solches, das von sozialer Relevanz ist.

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Hartzlichkeiten

Ein Spiel mit Worten (Text: Aidu K.)

Ich liebe das Spiel mit Worten. In Hartz steckt das Wort „zart“. An Hartz IV ist nichts zart. Das System ist eher grob, mitleidlos gegenüber Kunden und Mitarbeitern. Eine Mangelverwaltung, in der Zahlen zählen, es an Zeit für die wirklichen Aufgaben fehlt und die Kunden – angesichts der Zustände eine euphemistische Bezeichnung – mehr mit ihrem Mangel beschäftigt sind, als mit dem, was sie können. Denn das, was sie können, zählt nur, wenn sie damit eine Arbeit finden, die sie aus dem Leistungsbezug bringt.

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So schmeckt der Frühling: Holunderblütengelee

HOMESTORY. Eigentlich wollte ich meinen Blog ja frei von Kochrezepten halten. Aber als ich nach meinem letzten Beutezug aus dem Vorgebirgspark zurückgekehrt war und in der Küche alle nötigen Utensilien für die Zubereitung von Holunderblütengelee zusammengestellt hatte, dachte ich: „Pfeif drauf! Die Welt hat ein Recht darauf, zu erfahren, was der Kölner Stadtschreiber am liebsten auf frische Brötchen mit guter Butter streicht!“

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Der Junge mit dem Apple

SCHMÄHSCHRIFT. Ein tolles Bild, nicht wahr? Das Motiv ist schlicht – und doch voller menschlicher und politischer Aussagekraft. Es spricht Gefühl und Intellekt gleichermaßen an und ist handwerklich sehr gut ausgeführt. So etwas nenne ich Kunst. 

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Die gute, echte kölsche Art – Eine Utopie

ESSAY. Die Klage darüber, dass Köln seine Eigenart verloren habe, ist inzwischen nahezu ein Jahrhundert alt. In letzter Zeit ist sie immer häufiger zu hören, meist von jenen, die sich selbst als Kölsche bezeichnen und stolz darauf sind, welche zu sein. Die gute, echte kölsche Art – so sagen sie – werde immer mehr zurückgedrängt, und bald werde es sie gar nicht mehr geben. 

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Kölle alaaf? Ich bin dann mal weg

Uns Westfalen sagt man ja nach, dass wir zum Lachen in den Keller gehen und sehr darauf achten, dass dann die Tür hinter uns gut verschlossen ist. Warum machen wir das eigentlich?

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Lüttge Fassenacht

Eines von diesen alten Schwarz-Weiß-Fotos mit Zackenrändern, die Mama stapelweise in ihrem Gelsenkirchener-Barock-Wohnzimmerschrank aufbewahrt, zeigt mich als sieben- oder achtjährigen Steppke in Strumpfhosen und Zipfelmütze, mit angeklebtem Bart, zwei dicken roten Tupfen auf den Wangen, einer großen Einkaufstasche in der Hand und einem ziemlich scheelen Grinsen im Gesicht.

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