Kölner Stadtschreiber

Streifzüge im Schatten des Doms

Kategorie: Meinung (Seite 2 von 3)

Der Junge mit dem Apple

SCHMÄHSCHRIFT. Ein tolles Bild, nicht wahr? Das Motiv ist schlicht – und doch voller menschlicher und politischer Aussagekraft. Es spricht Gefühl und Intellekt gleichermaßen an und ist handwerklich sehr gut ausgeführt. So etwas nenne ich Kunst. 

Weiterlesen

Teilen

Die gute, echte kölsche Art – Eine Utopie

ESSAY. Die Klage darüber, dass Köln seine Eigenart verloren habe, ist inzwischen nahezu ein Jahrhundert alt. In letzter Zeit ist sie immer häufiger zu hören, meist von jenen, die sich selbst als Kölsche bezeichnen und stolz darauf sind, welche zu sein. Die gute, echte kölsche Art – so sagen sie – werde immer mehr zurückgedrängt, und bald werde es sie gar nicht mehr geben. 

Weiterlesen

Teilen

Kölle alaaf? Ich bin dann mal weg

Uns Westfalen sagt man ja nach, dass wir zum Lachen in den Keller gehen und sehr darauf achten, dass dann die Tür hinter uns gut verschlossen ist. Warum machen wir das eigentlich?

Weiterlesen

Teilen

Lüttge Fassenacht

Eines von diesen alten Schwarz-Weiß-Fotos mit Zackenrändern, die Mama stapelweise in ihrem Gelsenkirchener-Barock-Wohnzimmerschrank aufbewahrt, zeigt mich als sieben- oder achtjährigen Steppke in Strumpfhosen und Zipfelmütze, mit angeklebtem Bart, zwei dicken roten Tupfen auf den Wangen, einer großen Einkaufstasche in der Hand und einem ziemlich scheelen Grinsen im Gesicht.

Weiterlesen

Teilen

Schuld sind immer nur die Anderen!

KOMMENTAR. Stetig steigende Feinstaub- und CO2-Werte, Berge von Verpackungsmüll, durch Lieferwagen verstopfte Straßen, bankrotte Einzelhändler … Das ist nicht meine Schuld! Deine natürlich auch nicht. Aber außer uns beiden sind immer alle Anderen dafür verantwortlich!

Weiterlesen

Teilen

Et hät noch immer jot jejange

Die drei wichtigsten Artikel des kölschen Grundgesetzes lauten:

  • Et es, wie et es.
  • Et kütt, wie et kütt.
  • Et hät noch immer jot jejange.

Bedeuten sie, dass die Kölner hoffungslos wirklichkeitsfremd sind? Im Gegenteil!

Weiterlesen

Teilen

Kölner Oper und Schauspielhaus seit 2015 fertig!

GLOSSE. Ein Skandal von noch nicht absehbarem Ausmaß erschüttert das Kölner Rathaus. Offenbar ist die Sanierung von Kölner Oper und Schauspielhaus – jahrzehntelang das Aushängeschild der Rheinmetropole in Sachen Pfusch und Klüngel – bereits am 30. Oktober 2015 planmäßig abgeschlossen worden. Und nicht nur das: Mit 189 Millionen Euro Gesamtkosten waren die Baumaßnahmen rund 25 % billiger als ursprünglich veranschlagt. Wie kann es sein, dass dem Steuerzahler diese verstörenden Tatsachen so lange vorenthalten wurden?

Weiterlesen

Teilen
« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »