Kölner Stadtschreiber

Streifzüge im Schatten des Doms

Kategorie: Reportage (Seite 1 von 2)

Der Kölnpfad – Auf Schusters Rappen um die ganze Stadt

REPORTAGE. Zwar gibt es für einen echten Wanderer nichts Schöneres, als sich an frischer Luft und auf weichem Waldboden durch unverfälschte Natur zu bewegen. Aber an dieser Stelle soll einmal eine andere Art der Walz vorgestellt werden: das Kulturwandern. Dabei lernt man Köln aus Perspektiven kennen, von denen man im Alltagstrott noch nicht einmal geahnt hat, dass es sie überhaupt gibt.

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Die Rückeroberung der Stadt

REPORTAGE. Eigentlich will ich ja nur in Ruhe eine Zigarette rauchen. Also raus aus dem Büro und runter auf die Straße. Siebzig bekannte krebserregende Stoffe mit nur einem Atemzug: herrlich! Und dann kommt auf einmal eine Gruppe von dreißig angelsächsischen Minderjährigen, angeführt von einem vollmotivierten Stadtführer, und die Show beginnt.

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Der Franzosenfriedhof im Bensberger Wald

REPORTAGE. Nach dem letzten großen Frühjahrssturm des Jahres führt mich eine Wanderung von Schloss Bensberg aus in Richtung Milchborntal auf eine Anhöhe, auf der der Wind ganze Arbeit geleistet hat. Es liegen so viele umgeknickte Bäume auf dem Boden, dass die Wegekarte, die ich zur Orientierung mitgenommen habe, vorübergehend keine Gültigkeit mehr besitzt. Aus dem Chaos von Stämmen, Ästen und Zweigen ragt ein schlichtes Eisenkreuz empor. Nun weiß ich, dass ich auf dem Franzosenfriedhof stehe.

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Brauchtum oder Ballermann: Die zwei Gesichter des Karnevals

Eine Reportage von Özge Kabukcu (Text & Fotos)

Mit dem Beginn der „tollen Tage“ steht am Rhein die Welt auf dem Kopf. Die Jecken feiern bereits am 11.11. um 11.11 Uhr den Auftakt der fünften Jahreszeit. Karneval ist längst nicht mehr nur Brauchtum. Die Rede ist von einer Art Ballermannisierung des Fasteleers. Doch was genau steckt hinter all dem? Ein Blick hinter die Kulissen offenbart Erstaunliches.

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Die Kölner Köpfe in der U-Bahnstation Appellhofplatz

REPORTAGE. Auf den Mittelsäulen der U-Bahnstation Appellhofplatz sind Porträts von 40 Menschen angebracht. Ein Infoschild klärt auf, dass die Finanzierung der Installation Kölner Köpfe von einem Zigarettenhersteller und zwei Lackierbetrieben geleistet wurde. Ferner wird dort der Name Tabot Velud genannt.

Doch es gibt keine öffentliche Stelle, bei der man Näheres erfragen kann. Auch eine Suche im WWW bringt nicht viel.

Aber so leicht gebe ich ja nicht auf.

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Die Körnerstraße – Ein Paradebeispiel für das neue Ehrenfeld

Ein Veedelporträt von Monika Rosenbaum (Text & Fotos)

Den größten Teil meines Lebens, und das sind jetzt schon fast 50 Jahre, war die Körnerstraße für mich immer nur die Haltestelle, an der ich aussteigen musste, um nach Hause zu kommen. Zuerst fuhr die Bahn noch überirdisch, ab 1989 dann unterirdisch. Seit diesem Zeitpunkt hat sich in Ehrenfeld einiges verändert.

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Der Siegfried in der Kölner Altstadt

HINTERGRUND. Siegfried, der Drachentöter. Vielen gilt er als der deutscheste Mythos überhaupt. In der Kölner Altstadt ‑ an der Ecke Salzgasse/Buttermarkt – finden wir eine Skulptur von ihm. Was macht er da eigentlich?

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