Kölner Stadtschreiber

Streifzüge im Schatten des Doms

Kategorie: Story (Seite 1 von 7)

„Da fährt der doch einfach los!“

Zugegeben: Es gibt unzählige Gründe, die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) zu hassen wie die Pest und lieber mit dem Fahrrad zu fahren oder zu Fuß zu gehen. Besonders dann, wenn du wegen eines Termins pünktlich sein willst. Auf der anderen Seite gibt es kaum ein Biotop in Köln, in dem es mehr menschelt als in den Bussen und Bahnen des städtischen Linienverkehrs.

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Mein Edding und ich

Büro, Büro. Nur 50 Prozent der Zeit, die du dort verbringst, bestehen aus wirklicher Arbeit. Der Rest ist Psychologie im Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen. Und da ist Tricksen nicht nur erlaubt, sondern geradezu überlebensnotwendig. Und dabei ist – wie im Krieg und in der Liebe – jedes Mittel erlaubt. Zum Beispiel ein handelsüblicher schwarzer Edding.

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Leben ist eine gute Art zu sterben

Schon seit Stunden sitze ich auf der Kante meines Bettes und starre auf die Wand direkt vor mir, nur eine Armlänge entfernt. Zwar ist es Nacht, aber hier ist es nie wirklich dunkel und auch nie wirklich still. Die beiden Kollegen, die sich mit mir das Drei-Betten-Zimmer teilen, schnarchen um die Wette, doch es gelingt ihnen nicht, damit das Surren und leise Fiepen der medizinischen Geräte, an die sie angeschlossen sind, zu überstimmen.

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Mein Treffen mit Ansgar in Langerwehe

Weil mein Freund Ansgar in Stolberg wohnt, sehen wir uns nur sehr selten. Das ist schade, denn so gute Freunde wie wir wollen eigentlich öfter beisammen sein. Vor einiger Zeit hatten wir uns zu einem Treffen – sozusagen auf halber Strecke zwischen Stolberg und Köln – in Langerwehe verabredet. Warum das in die Hose gegangen ist, hat Ansgar in seinem wunderbaren Beitrag „Mein Nicht-Treffen mit Bernd“ ausführlich geschildert.

Letztens haben wir das dann nachgeholt, unser Treffen in Langerwehe. Hier nun einige Impressionen aus einem Örtchen in der Voreifel, von dem ich die meiste Zeit meines Lebens gar nicht wusste, dass es das überhaupt gibt.

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Schwer zu sagen

Bei uns im Haus wohnt seit Neuestem – also gerade mal seit zwei Jahren – eine junge Familie. Frau, Mann, Tochter. Die Kleine ist etwa fünf Jahre alt.

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Unser schönes, sauberes Land

Ja nee, ist klar: Der Kölner an sich ist multikulti und super tolerant. Das ist die offizielle Version, ausgegeben von denen, die ein wirtschaftliches Interesse an den internationalen Besuchern der Domstadt haben, und besungen von denen, die ein wirtschaftliches Interesse an der Zweitverwertung der erstgenannten Interessen haben. Im Kölner Alltag schaut das leider nicht selten anders aus. Die folgende Begebenheit ist nur ein Beispiel für viele Erlebnisse in diesem Zusammenhang.

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Das Wasser im Rhein ist nicht unser Wasser

Vater Rhein war lange vor uns da – und im Unterschied zu unseren leiblichen Vätern wird er auch noch da sein, wenn der Strom unseres Lebens längst versiegt ist. Vater Rhein weiß nichts, will nichts und trägt alles mit sich fort. Du kannst deine Hand nicht zweimal in denselben Fluss tauchen.

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