Kölner Stadtschreiber

Streifzüge im Schatten des Doms

Kategorie: Story (Seite 2 von 7)

Aus dem Tagebuch eines Taugenichts

Liebes Tagebuch,

was für ein großartiger Tag das doch heute mal wieder war! Er begann mit einem zarten Sonnenaufgang, für den ich mir gern den Schlaf aus den Augen rieb. Die Luft roch nach frischem Grün, der Klang des Lebens schmeichelte meinen Ohren, das Licht floss weich in meine Pupillen. Das Herz schlug ruhig und stark.

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Mein Nicht-Treffen mit Bernd

Mein Nicht-Treffen mit Bernd sollte eigentlich ein Treffen mit Bernd werden. Das Datum war klar – Freitag, 27. Juli 2018. Die Uhrzeit war klar. Der Ort war klar. Langerwehe, Voreifel, Bahnhof. Alles war klar. Und alles hätte gutgehen können. Tat es aber nicht.

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Den Sommer in vollen Zügen genießen

Sommerzeit ist Urlaubszeit, Urlaubszeit ist Reisezeit. Der Kölner Hauptbahnhof ist ein Tor zur Welt.

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Feine Kleinkuchen oder Kleine Feinkuchen?

Inzwischen bin ich ja in dem Alter angekommen, in dem dir im Restaurant unaufgefordert die Karte mit den Seniorentellern vorgelegt wird. Da ist man irgendwann von ganz allein nicht mehr so wählerisch. Trotzdem hat man noch seinen Stolz!

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Da habe ich mich wohl vertan!

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich all die Menschen zutiefst bedaure, die zu Hause eine eigene Waschmaschine haben und deswegen niemals in einen Waschsalon gehen? Sie wissen gar nicht, wie viele wundervolle zwischenmenschliche Erlebnisse und lustige Begebenheiten ihnen dadurch entgehen.

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Himmel un Ääd

Ob mein Freund Hermann nun ein Macho oder ein Chauvi ist, kann ich nicht sagen – die Grenze vom einen zum anderen ist mir nicht richtig klar. Für ihn ist jedenfalls in der Regel alles ganz einfach. Grau ist für ihn keine Farbe, Schwarz schon. Und die Behauptung, Weiß sei die Summe aller Farben, hat er bereits im Physikunterricht am Gymnasium dahingehend beschieden, dass er das Fach abwählte.

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Gebrauchsanleitung für Linseneintopf aus der Dose (Freestyle Version)

Köln. In der U-Bahnstation Friesenplatz wurde ich unlängst mit einer mir bis dato völlig unbekannten Methode des Verzehrs von Linseneintopf aus der Dose anschaulich vertraut gemacht. Von allein wäre ich niemals auf diese Variante gekommen. Da ich annehme, dass es den allermeisten Zeitgenossen ebenso geht, will ich mein Wissen mit ihnen teilen. Immerhin ist nicht auszuschließen, dass wir alle einmal in eine Situation geraten, in der die nötigen Kenntnisse von Vorteil sind. 

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