Kölner Stadtschreiber

Streifzüge im Schatten des Doms

Kategorie: Story (Seite 2 von 5)

Himmel un Ääd

Ob mein Freund Hermann nun ein Macho oder ein Chauvi ist, kann ich nicht sagen – die Grenze vom einen zum anderen ist mir nicht richtig klar. Für ihn ist jedenfalls in der Regel alles ganz einfach. Grau ist für ihn keine Farbe, Schwarz schon. Und die Behauptung, Weiß sei die Summe aller Farben, hat er bereits im Physikunterricht am Gymnasium dahingehend beschieden, dass er das Fach abwählte.

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Also, ich sag immer: Leben und leben lassen!

Es gibt nur eins, das ich mehr liebe, als recht zu haben: nämlich wenn mich einer mit wirklich guten Argumenten davon überzeugt, dass er noch ein klein wenig mehr recht hat als ich. Zum Beispiel heute Morgen der Büdchenchef im Veedel, wo mein Waschsalon ist.

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Des Schneiders Weib

Der Herr möge mir verzeihen, wenn es nicht recht ist, was ich tun werde. Aber ich halte es nun einmal für Teufelswerk, dieses nächtliche Treiben der Geister in unserer heiligen Stadt. Steht denn nicht in der Bibel geschrieben, dass der Mensch das Brot im Schweiße seines Angesichtes verdienen soll? Ist das nicht Gottes Auftrag?

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Foodpirat

Nenn mich Felix. Das bedeutet „der Glückliche“ – und das ist es, was ich bin: ein glücklicher Mann. Weil ich nichts besitze, muss ich mich auch nicht sorgen.

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He deit et wih un do deit et wih

Sie sind mitten unter uns. Sie sind raffiniert und gemein. Und sie scheuen das Tageslicht nicht.

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Karnevalsdienstag 1988 – Der Neuanfang in Köln

Neulich bin ich in Nippes herumgestrolcht, in dem Veedel, in dem mein Leben hier in Köln begann: der Neuanfang. Weil ich mal sehen wollte, wie es dort heute aussieht, suchte ich die Schauplätze meiner damaligen Missetaten auf. Rein äußerlich hat sich gar nicht so viel verändert. Und wie ich dann vor dem Eckhaus stehe, in dem ich zwei Jahre lang gelebt habe, fällt mir der Tag meines Umzugs wieder ein. Das war am Karnevalsdienstag 1988.

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Once in a Lifetime

„Ein Irrtum, welcher sehr verbreitet
Und manchen Jüngling irreleitet,
Ist der: daß Liebe eine Sache,
Die immer viel Vergnügen mache.“
(Wilhelm Busch, „Der heilige Antonius von Padua“)

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