Kölner Stadtschreiber

Streifzüge im Schatten des Doms

Kategorie: Winter (Seite 1 von 2)

Himmel un Ääd

Ob mein Freund Hermann nun ein Macho oder ein Chauvi ist, kann ich nicht sagen – die Grenze vom einen zum anderen ist mir nicht richtig klar. Für ihn ist jedenfalls in der Regel alles ganz einfach. Grau ist für ihn keine Farbe, Schwarz schon. Und die Behauptung, Weiß sei die Summe aller Farben, hat er bereits im Physikunterricht am Gymnasium dahingehend beschieden, dass er das Fach abwählte.

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Kölle alaaf? Ich bin dann mal weg

Uns Westfalen sagt man ja nach, dass wir zum Lachen in den Keller gehen und sehr darauf achten, dass dann die Tür hinter uns gut verschlossen ist. Warum machen wir das eigentlich?

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Lüttge Fassenacht

Eines von diesen alten Schwarz-Weiß-Fotos mit Zackenrändern, die Mama stapelweise in ihrem Gelsenkirchener-Barock-Wohnzimmerschrank aufbewahrt, zeigt mich als sieben- oder achtjährigen Steppke in Strumpfhosen und Zipfelmütze, mit angeklebtem Bart, zwei dicken roten Tupfen auf den Wangen, einer großen Einkaufstasche in der Hand und einem ziemlich scheelen Grinsen im Gesicht.

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Once in a Lifetime

„Ein Irrtum, welcher sehr verbreitet
Und manchen Jüngling irreleitet,
Ist der: daß Liebe eine Sache,
Die immer viel Vergnügen mache.“
(Wilhelm Busch, „Der heilige Antonius von Padua“)

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Und das nicht nur zur Weihnachtszeit

SATIRE. In der Weihnachtszeit, wenn alle Vorbereitungen getroffen sind und der Stress einer allgemeinen Besinnlichkeit bei reichhaltigem Essen in der warmen Stube weicht, ist es angebracht, auch einmal an die zu denken, mit denen es das Schicksal nicht so gut gemeint hat.

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Lieber eine Leiche

Ist schon klar: Gewohnheitsmäßig Zigaretten zu rauchen ist unter allen Gesichtspunkten der Vernunft betrachtet derartig bescheuert, dass es schon einer gehörigen Portion Galgenhumor bedarf, wenn man es trotzdem macht. Dass dieser aber einer gewissen Gewöhnung bedarf, zeigt folgende kleine Begebenheit.

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Heiter bis wolkig

Komme ich gerade eben an der Bäckerei hier bei uns um die Ecke vorbei und sehe, wie die Verkäuferin die Regale abräumt. Ein Blick auf die Uhr: gleich halb sieben. Alles klar, ich da rein.

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