Bei Rewe sortiert sich die Menschheit in zwei Hälften: Die eine ist jung, urban, scannt ihren Einkauf selbst ein und zahlt mit Karte – die andere ist hoffnungslos vintage, geistig vom Dorf und blockiert die normale Kasse mit dem umständlichen Abzählen von Kupfergeld. Ausnahmen natürlich nicht mitgerechnet.

Wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, würde ich es nicht glauben.  Als ich heute Morgen im Rewe meinen Einkaufswagen Richtung Ausgang schob, erwarteten mich lange Schlangen vor den SB-Kassen. An der normalen Zahlstation stand niemand an. Die arme Kassiererin, die dort saß, hat ganz frustriert dreingeschaut.

Da habe ich dann voll einen auf retro gemacht und meine Waren auf das Band gelegt. Natürlich nicht zuletzt wegen der Sicherung des Arbeitsplatzes der jungen Dame. Man ist ja kein Unmensch.

Angenehmer Nebeneffekt: Bin vor allen anderen aus dem Laden raus – quasi rechts überholt. Kollege Wolf Maas würde sagen: „Schadenfreude Hilfsbegriff“.

Text: -bevi

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