Kölner Stadtschreiber

Streifzüge im Schatten des Doms

Noch ein Köln-Blog? Bockmist!

Alter, jetzt mal ernsthaft: Was diese Welt momentan am wenigsten braucht, ist noch ein bescheuerter Köln-Blog!

Kommentar eines anonymen Visionärs

Glaubst du ernsthaft, dass es auch nur einen Einzigen interessiert, was ein Imi aus einem Naherholungsgebiet in Westfalen hier abzusondern hat?

Guck dich doch mal um:
Die größten Nationen der Welt sind gerade dabei, sich vor unser aller Augen in geschlossene psychiatrische Anstalten zu verwandeln. Auf Südamerika kommt die Sintflut runter, während in Afrika die Menschen verrecken, weil sie nach jahrelanger Dürre nichts zu essen haben. Es gibt kaum noch Luft, die man atmen kann. Das einzige Wasser in den Meeren des Planeten stammt von den rapide schmelzenden Eismassen, der Rest ist mit Plastikmüll versetzte Chemobrühe.

Im Orbit rast dermaßen viel Schrott herum, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis das alles mal runterregnet – vorausgesetzt, wir werden nicht schon vorher von einem oder mehreren dieser maroden Atomkraftwerke verstrahlt, die an jeder Ecke herumstehen. Wo man auch hinguckt, überall dampft die Kacke!

Und dir Bauerntrampel fällt nichts Besseres ein, als durch eine mittelgroße Kreisstadt am Niederrhein zu laufen und den Leuten aufs Maul zu schauen? In spätestens sechs Monaten fliegen uns weltweit die Brocken um die Ohren! Du meinst wohl, du müsstest in der Zwischenzeit noch unbedingt ein Apfelbäumchen pflanzen?

Und wenn ich mir dann dein endlos langes Geschwätz reinziehe, wird mir erst recht übel. Hier zum Beispiel: „Die Ehre des Pfandpiraten“. Über 1.300 Wörter! In nur einem Post! Hast du sie noch alle? Fluten immer noch nicht genug Buchstaben das Internet? Hast du es noch immer nicht begriffen? Alle, wirklich alle schreiben – aber kein Schwein will mehr was L E S E N! In vier Monaten machst du diese Seite doch sowieso wieder dicht!

Ja klar, hör bloß nicht auf mich. An deiner Tastatur träumst du wahrscheinlich von Sponsored Content und Social Traffic. Geh nach Hause, du Nullchecker! Buddle dir ein Loch! Stopf von mir aus Bio-Müsli, Chia und Quinoa in dich rein und träum dich weg mit „Musik“ von Jimi Hendrix und Konsorten! Aber lass mich bloß mit deinem Sauerländer Bockmist in Ruhe!

 

Foto: Wikimedia Commons

 

 

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3 Kommentare

  1. Hahaha! Anonymer Kommentar! Gibt’s zu, das hier hast du selbst geschrieben! Obwohl: witzige Idee, muss ich sagen. Grüße, Arno

  2. Peter Beringhoff

    31. Januar 2019 at 17:27

    Apocalypse now!

  3. Gisela Siebert

    1. Februar 2019 at 11:32

    Stell Dir vor keiner würde sich mehr um den Sauerlander Bockmist, die kleinen Erlebnisse in der schönsten Stadt im Rheinland mit ihren Eigenheiten und Menschen kümmern, dann blieben ja nur noch die oben genannten schlimmen Dinge auf dieser Welt übrig. Wie deprimierend wäre das?!! Also weiter machen❗

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