Kölner Stadtschreiber

Streifzüge im Schatten des Doms

Schlagwort: Gottfried Hagen

Der Kölner Stadtschreiber Gottfried Hagen – Teil 2

Gleich zu Beginn der Hinweis, dass die Quellenlage in Bezug auf die Vita von Gottfried Hagen äußerst dürftig ist. Dies ist einer Krankheit geschuldet, die während des Mittelalters in Europa ganz allgemein grassierte. Hatte die Kirche, die zu der Zeit vor allem auch weltliche Macht war, doch die Parole ausgegeben, Schreiben sei Teufelswerk. Den meisten Menschen galt es sogar als ehrenrührig, lesen und schreiben zu können. Einzig die lateinische Sprache, der Code der Bibel, stellte eine Ausnahme dar. In diesem Buch war schon alles der Niederschrift Würdige gesagt worden.

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Der Kölner Stadtschreiber Gottfried Hagen – Teil 3

Der Kampf um die Macht in Köln schwelte schon lange zwischen der Kirche und den immer selbstbewusster auftretenden Patriziern, denen es nach mehr Eigenbestimmung verlangte. Graf Wilhelm IV. von Jülich, der engste Alliierte der Kölner Familien, hielt seit 1267 den amtierenden Erzbischof Engelbert II. von Falkenburg gefangen. Das konnte sich der Papst natürlich nicht gefallen lassen.

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