Noch eine Stunde bis zum Morgengrauen, dein Bett hat dich schon ausgespuckt. Du sitzt am Wohnzimmertisch beim Fenster zum Hof und wartest auf nichts. Zunächst hörst du nur dich selbst: das ruhige Pochen des Blutes in den Ohren, einen sanften Herzschlag, das leise Wehen des Atems. Dann das sanfte Brummen des Kühlschranks in der Küche, ein Klicken: Erschöpft röchelnd stellt sich die Maschine aus. Noch ist es still im Gemäuer um dich herum.

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